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Ausstellung und Objekt Magisches Dreieck, Museum Dahlem, Berlin 2013


Der Sockel ist eine Analogie des ursprünglichen Fundortes des Exponats. Das Grab. Das Exponat ist eine von Hand gearbeitete Nachbildung eines Hundes. Die aus grauem Ton, mit weiß grundierte Figur ist eine Grabbeigabe aus der Han-Dynastie (206 v. Chr.–220 n. Chr.). Sie ist ca. 20 cm lang und 12 cm hoch. Man tritt an ein
 25 cm hohes Podest und nimmt anfangs nur die Beschriftung und die leuchtende Aussparung auf dem Podest war.
Die Beschriftung besteht aus 2 Teilen, der eine Teil zwingt den Besucher sich ein ganz eigenes Bild des noch zu entdeckenden Exponats zu machen und umschreibt spielerisch das Aussehen des Objekts. Der andere Teil der Beschriftung beinhaltet kurze Fakten zum Exponat.
Die Beschriftung ist in die Oberfläche gefräst, so dass der Betrachter sie erst entdecken muss um sie zu lesen. So verhält es sich auch mit dem Eigentlichen Exponat. Dies ist nur durch einen 3 cm großen Spalt, welcher ein Rechteck bildet, zu entdecken. Das Exponat befindet sich innerhalb des Podests in einer Art Spiegelkabinett. Durch die Öffnung ist die Tonfigur nur in den Spiegeln vollständig zu betrachten. So wird das Exponat nicht wie üblich gut sichtbar und beleuchtet auf einen Sockel gehoben, sondern wird zum Objekt des Erforschens und Entdeckens.